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Kehrmaschine

Eine meist kleine, durch Muskelkraft betriebene Kehrmaschine, die fast ausschließlich mit dem rein mechanischen Aufnahmesystem ausgestattet ist. Sie arbeiten mit vier unterschiedlichen Kehrsystemen: Die Einwalzenkehrgeräte sind der Ursprung der Handkehrmaschinen. Bei diesen Geräten wird der Schmutz mittels einer Rundbürste und einer kehrschaufelartigen Gummilippe aufgenommen. Der Schmutzbehälter befindet sich bei diesem Maschinentyp vor der Kehrwalze. Die maximale Größe des Kehrgutes wird hierbei durch den Behälter und die Gummilippe begrenzt. Bei Doppelwalzengeräten wird das Kehrgut über zwei gegenläufige Kehrwalzen aufgenommen. Bei diesen Kehrmaschinen übernimmt die zweite Kehrwalze die Aufgabe den Schmutz aufzunehmen und in den Auffangbehälter zu schleudern. Durch den Verzicht auf die Gummilippe kann mit solchen Geräten auch größeres Kehrgut aufgenommen werden. Gekehrt wird bei diesen Geräten jedoch nur mit einer Bürste. Bei Tellerbesenkehrmaschinen wurde bewusst auf eine Kehrwalze verzichtet. Der Schmutz wird bei diesen Geräten über zwei gegenläufige Tellerbürsten aufgenommen. Die Tellerbürsten schneiden unter das Kehrgut und schieben es staubarm über eine Platte in den Behälter. Dadurch wird erreicht, dass neben dem üblichen Straßenschmutz zusätzlich nasses und trockenes Laub oder auch grobes und schweres Kehrgut aufgenommen wird. Die beidseitig überstehenden Tellerbürsten ermöglichen randnahes Kehren links und rechts. Die Turbo-Kehrmaschinen arbeiten mit einer Kombination von Tellerbürsten und Kehrwalze. Dabei wird der Schmutz doppelt gekehrt. Zuerst wird der Schmutz durch die Tellerbesen aufgefegt und dann durch die Kehrwalze in den Behälter befördert. Gleichzeitig nimmt die Kehrwalze den Feinschmutz ein zweites Mal auf. Bei nur einer Überfahrt wird so vom feinsten Sand bis zur Getränkedose alles aufgenommen. Das Überkopfprinzip der Kehrwalze sorgt hierbei für eine optimale Behälterfüllung.